Eine Freundschaft in Briefen

 

 

Dialog aus dem Briefwechsel
George Sand – Gustave Flaubert

mit Herma Koehn und Hans Peter Hallwachs

Lesung im Logensaal in den Hamburger Kammerspielen Foto privat

Flaubert-Sand Text

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Januar 1863 escheint in der Zeitung La Presse eine begeisterte Rezension von Gustave Flauberts Roman Salammbó , verfasst von George Sand. Dies ist der Ausgangspunkt einer wunderbaren, langjährigen Freundschaft, die bis zum Tode von George Sand im Jahre 1876 andauert und zwei Menschen verbindet, deren freundschaftliche Nähe angesichts ihrer Verschiedenheit verwundern mag.

Die Briefe sind Dokumente der Auseinandersetzung mit allen Angelegenheiten des öffentichen Lebens: Mit der Gesellschaft, der Politik, der Kirche und dem Deutsch-Französischen Krieg. Die beiden Schriftsteller offenbaren sich ihre persönlichen Lebensumstände, ihre Empfindungen zu Liebe, Alter und Tod. Sie diskutieren über die Kunst, im Besonderen über die Literatur, wobei ihre Ansichten nicht selten weit auseinandergehen. Und dennoch: Bei aller Verschiedenheit ist George Sand für Flaubert die verehrte, angebetete Meisterin, er für sie der liebe Herzensfreund, den sie mütterlich umsorgt, und für den sie sich bis zu einem gewissen Grade verantwortlich fühlt, insbesondere was sein Talent und seine Gesundheit angeht. Es ist oft gesagt worden, dies sei der schönste Briefwechsel des neunzehnten Jahrhunderts, wenn nicht der schönste überhaupt.

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